Funzel-Release-Party: Ausgabe V

Ein lauer Sommerabend in München: Die Funzel feierte ihre dritte Release Party im Schloss Suresnes. Es versammelte sich eine bunte Mischung aus prätentiösen JungphilosophInnen, Freunden, Familie und Lernenden und Lehrenden anderer Fachbereiche zum gedanklichen und ästhetischen Austausch über das Thema der Ausgabe: Lifestyle.

In drei Vorträgen präsentierten Maximilian Priebe, Tizia Rosendorfer und Patrick Klösel die Essenz ihrer Beiträge und regten zur Diskussion und Mitarbeit an. Im Dialog mit Maximilian Priebe wurde die Frage nach der Grenze zwischen Literatur und Philosophie gestellt. Wie es manchmal, nicht immer, aber vielleicht in manchen, aber nicht in allen Instanziierungen von Diskursen bei den Geisteswissenschaften üblich ist, wurde diese Frage ausschweifend von den ZuhörerInnen beantwortet. Tizia Rosendorfer sprach angeregt über Theorie und deren Zweck, während Patrik Klösel einen kleinen Workshop auf die Beine stellte und die Hände des Publikums zur Kreativität bewegte.

Am Rande des Hofes konnte man, mit dem Sektglas in der Hand, wie es sich für die Münchner Bildungselite in Museen gehört, Fotografien und Gedichte von Lara Wüster und Louisa von Sohlern, Gemälde von Annemarie Faupel und Aktzeichnungen von Ralph Accardo bestaunen.

Nach Speis und Trank wurde zur Raketenumschau heftig getanzt, eine Seltenheit während der Corona-Krise, es schien jedoch allen ein starkes Bedürfnis zu sein. Abgeschlossen wurde der Abend von einem Auftritt der Jongliertruppe, die in der Dunkelheit mit muskalischer Untermalung leuchtende Kegel hin und her warfen, die sich in der Sommernacht verloren, wie die philosophischen Gesprächsfetzten der Gäste.

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